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Optionen handelnDer Handel mit Optionen gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Beliebtheit. Doch kann jeder ins Handeln von Optionen einsteigen?

Optionen zählen tatsächlich zu den flexibelsten Finanzinstrumenten und können somit auch von Privatanlegern genutzt werden. Dennoch benötigt man einige Grundkenntnisse, denn der Optionshandel findet auf vielen verschiedenen Märkten statt.

Wir möchten Dir in diesem Artikel erklären, was Optionen sind und wie der Optionenhandel überhaupt funktioniert. Wir zeigen Dir auch, wo Du Optionen handeln kannst und wie der Einstieg funktioniert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Optionen kann man am Forexmarkt handeln
  • Optionen gibt es aber auch bei Rohstoffen
  • Die Güter werden beim Optionshandel als Basiswerte bezeichnet
  • Es handelt sich zwar oft um Wertpapiere, manchmal aber auch um Waren oder elektrische Energie
  • Der Optionshandel ist nicht ganz risikofrei
  • Nicht alle Broker bieten den Optionshandel auch an

Was ist der Optionenhandel?

TradingBei einer Option spricht man im Finanzwesen vom Recht des Käufers, dass er einen bestimmten Anteil eines Basiswertes zu einem festen Preis und einem festen Datum kaufen oder verkaufen kann.

Für dieses Recht bekommt man als Optionsverkäufer eine Prämie.

Bei Calls ist es so, dass diese vom Anstieg des Aktienkurses profitieren, Puts hingegen von einem Abstieg. Die Begriffe werden wir später noch genauer erklären.

Der Verkäufer der Option ist dabei lediglich Stillhalter. Das bedeutet, dass er nur die Kursentwicklung des Basiswertes bis zum Laufzeitende abwarten kann. Er kann seine Position jedoch auch vorher glattstellen. Der Käufer dieser Option kann auch durch die Ausübung der Option aktiv werden, dies muss er aber nicht tun.

Nachdem ein Optionsrecht nicht eingefordert werden muss, bezeichnet man Optionen als bedingte Terminkontrakte.

Basiswissen: Was sind Optionen?

Optionen ermöglichen es Dir als Anleger, dass Du auf den zukünftigen Wert eines Marktes traden kannst. Dies gibt Dir dann das Recht, den Markt zu einem festgelegten Preis oder vor einem festgelegten Datum zu handeln. Aber: Du bist dazu nicht verpflichtet!

Optionen sind auf sehr vielen Märkten handelbar. Dazu zählen sowohl Währungen als auch Aktien, Rohstoffe und Indizes.

Die Optionsart, welche am häufigsten genutzt wird, nennt man “Vanilla Option”, weil sie keine weiteren Eigenschaften mit sich bringt. Zu den Begrifflichkeiten werden wir später noch mehr sagen.

Wir haben für Dich als möglicher Einsteiger in den Optionenhandel auch noch das ein oder andere Beispiel mitgebracht.

Wie funktioniert der Optionenhandel?

TradingWir haben bereits erwähnt, dass es die sogenannte Put Option und Call Option gibt. Es ist wichtig für Dich, dass Du weißt, dass es sowohl den Käufer als auch Verkäufer einer Option gibt. Das heißt, es gibt immer zwei Seiten beim Optionenhandel.

Wir wollen sowohl die Put Option als auch Call Option kurz erklären – anhand von Aktien.

Wenn Du die Put Option wählst, dann erwirbst Du als Käufer das Recht, eine Aktie zu einem vorvereinbarten Strikepreis und Ablaufdatum zu verkaufen. Als Trader wettet man hierbei auf einen sinkenden Aktienkurs und geht gewissermaßen Short.

Bei der Call Option bekommst Du als Käufer das Recht, die Aktie eines Unternehmens zu dem zuvor festgelegten Preis und Datum zu kaufen. Der Verkäufer steht dabei in der Pflicht, du als Käufer jedoch nicht.

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Wie kann man Optionen handeln?

Optionen handelnBei Optionen handelt es sich ja um handelbare Wertpapiere. Dies bedeutet aber auch, dass nur wenige das Ablaufdatum erreichen und somit den Austausch von Wertpapieren nach sich ziehen. Die meisten Trader sehen Optionen nämlich als Vehikel, damit sie auf Kursbewegungen des Basiswertes spekulieren können.

An dieser Stelle ist es jedoch wichtig zu wissen, dass sich nicht alle Optionen auf die Kursbewegung eines Basiswertes beziehen, weil der Wert einer Option mit dem Zeitablauf abnimmt. Dies unterscheidet den Optionenhandel auch fundamental vom Aktienhandel.

Das führt auch dazu, dass viele Anfänger zunächst Geld verlieren. Doch es gibt einige statistische Werte, welche man beim Handel mit Optionen beachten sollte, damit genau das nicht passiert. Man nennt diese Werte auch “Greeks” und wir möchten sie im Folgenden genauer beschreiben.

  • Delta: Dieser Wert misst die Sensibilität der Option betreffend der Preisveränderungen des Basiswerts. Hier wird also die Anzahl der Punkte abgebildet, damit man darstellen kann, wie sich der Optionspreis Punkt für Punkt verändert. Aber: Eine Veränderung des Basiswerts um einen einzigen Punkt wird nicht immer eine Veränderung des Optionswerts mit sich ziehen. Für die Call Option bewegt sich der Delta-Wert zwischen 0 und 1, für die Put Option zwischen 0 und -1.
  • Vega: Hiermit wird die Sensibilität einer Option betreffend der Volatilität des Basiswerts gemessen. Die Höhe der Preisveränderung einer Option wird bei einer 1%-igen Veränderung der Volatilität des Basiswerts damit abgebildet.
  • Gamma: Damit wird die Sensibilität des Delta-Werts bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts gemessen
  • Theta: Damit misst man den Zeitwert einer Option. Wenn eine Option näher an ihr Ablaufdatum rückt, dann kann sie an Wert verlieren. Theta misst also den theoretischen Dollar-Wert, welchen die Option täglich verliert.

Es gibt also viele Faktoren, welche Du beim Optionenhandel berücksichtigen musst. Neben der Analyse benötigst Du natürlich auch einen profitablen Trade. Optionenhandel ist also sehr Komplex, damit man auch Exit-Spots und Entry-Spots erkennen kann. Deshalb scheuen sich viele vor dem Handel mit Optionen, aber wir haben nun ein Beispiel für Dich.

Optionen handeln Beispiel für Einsteiger

Wenn Du erwartest, dass ein Kurs der Aktien von Sigma Corps, welcher zurzeit bei 20 US-Dollar pro Aktie liegt, innerhalb von 4 Wochen steigen wird, dann vereinbarst Du mit dem Verkäufer der Call-Option einen Ausübungspreis von 20 US-Dollar. Der Verkäufer berechnet Dir dann 1 US-Dollar pro Aktie für die Zeichnung des Kontrakts. Der Gesamtbetrag für diese Option beträgt dann 100 US-Dollar. Das sind dann also 100 Aktien zu je 1 US-Dollar pro Aktie.

Am Ende der vier Wochen sind die Aktien von Sigma Corps jedoch auf 25 US-Dollar pro Aktie gestiegen. Nun übst Du jedoch Dein Recht auf den Kauf der Aktie zum vereinbarten Ausübungspreis von 20 US-Dollar pro Aktie aus und kannst dann die Aktie umgehend für 25 US-Dollar am offenen Markt verkaufen. Das wäre dann also ein Zuwachs von 500 US-Dollar – Du machst also Gewinn, denn die Option hat Dich ja nur 100 US-Dollar gekostet.

Natürlich funktioniert all das auch in die gegenteilige Richtung. Wenn Du also erwartest, dass die Aktie von Sigma Corps an Wert verlieren wird, dann kannst Du eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 20 US-Dollar und jener Möglichkeit erwerben, bei Fälligkeit 100 Aktien an den Stillhalter zu verkaufen.

Wenn der Aktienkurs dann auf 15 US-Dollar sinkt, kaufst Du 100 Aktien am Markt und verkaufst diese für 20 US-Dollar pro Aktie an den Stillhalter der Option.

Die besten Online Broker um Optionen zu handeln

Es gibt einige Online Broker, welche wir grundsätzlich empfehlen. Diese möchten wir kurz vorstellen, damit Du einen Überblick bekommst.

eToro

Etoro logoeToro ist unser persönlicher Testsieger unter den weltweiten Online Brokern. Das Unternehmen bietet den eigenen Kunden sehr viel; man kann zum Beispiel finanzielle Vermögenswerte auch auf einem mobilen Gerät, aber auch auf der Web-Plattform online traden.

eToro bietet Aktien, Rohstoffe, Kryptowährungen, Devisen und ETFs an. Die Copy Trader Funktion von eToro ist ebenso sehr beliebt. Der Optionenhandel ist aktuell noch nicht möglich, der Einstieg hier ist aber vermutlich nur mehr eine Frage der Zeit.

Zurzeit ist eToro übrigens der größte und umfassendste Trader für Kryptowährungen auf dem Markt.

Der Broker wird von verschiedenen Behörden reguliert und lizenziert.

Außerdem gibt es auch ein Demokonto, wenn dies gewünscht ist. Des Weiteren bietet eToro VIP-Konten und Investor-Programme an.

eToro berechnet des Weiteren keine Gebühren für die meisten Trades. Für die Einzahlungen fallen ebenso keine Gebühren an und für die Zahlungsmöglichkeiten gibt es einiges an Auswahl.

Ein Vorteil von eToro ist die übersichtliche Gestaltung des Portals selbst, sodass auch Anfänger schnell starten können. Außerdem bietet eToro auch einen tollen Kundenservice an und bringt viele Möglichkeiten für unterschiedliche Investments mit sich.

Ein Nachteil bei eToro ist, dass man bei Short-Positionen und gehebelten Positionen Gebühren in US-Dollar entrichten muss.

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Capital.com

Capital.com logoCapital.com wird auch reguliert und ist natürlich auch lizenziert. Über 3.000 der weltweit größten Rohstoffe, Indizes, Kryptowährungen, Aktien und mehr stehen auf Capital.com bereits zum Traden bereit. Anfänger haben auch Zugang zu einer sogenannten Lern-App.

Das Design von Capital.com überzeugt uns ebenso und es gibt eine einfache Benutzeroberfläche. Die App gibt es außerdem für iOS und Android. Dabei ist die App auch schnell und somit sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Trader geeignet. Der Handel mit Optionen ist natürlich möglich.

Capital.com bietet außerdem verschiedene Kontoarten an. Es gibt je nach Kontotyp verschiedene Vorteile und Mindesteinlagen.

Der Spread für EUR/USD liegt bei Capital.com zum Beispiel nur bei 0,6. Capital.com bietet einige der engsten Spreads an, die es derzeit am Markt gibt. Auf Trades werden außerdem keine Provisionen berechnet.

Capital.com bietet ebenso wie eToro einige verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten an.

Die Vorteile von Capital.com sind, dass es keine Gebühren für Ein- sowie Auszahlungen gibt. Hinzu kommt auch die moderne Website und die ganzen Sprachen, welche es zur Auswahl gibt. Der Support ist auch in über 20 lokalen Nummern erreichbar.

Das Problem bei Capital.com ist, dass man keine Coins erwerben kann und auch echte Aktien nicht für alle EU-Länder verfügbar sind.

79.17% der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter.

Skilling

skilling logoSkilling ist zwar noch eine sehr junge Broker-Plattform, aber sie ermöglicht dennoch auch den Handel mit Kryptowährungen, CFDs, Aktien und Devisen. Man bekommt also auch hier das Rundumpaket.

Über 50 Entwickler arbeiten bei Skilling in verschiedenen Fachbereichen. Deshalb gibt es auch eine tolle App für iOS und Android, die sich immer weiter entwickelt.

Skilling möchte das Trading so einfach wie nur irgendwie möglich gestalten. Ein Demokonto gibt es selbstverständlich ebenso.

Es gibt bei Skilling außerdem keine monatliche Grundgebühr. Skilling finanziert sich eigentlich nur durch die beim Handel angebotenen Spreads.

Die Ein- und Auszahlungen sind außerdem kostenfrei.

Die Vorteile bei Skilling sind, dass man sich sehr einfach registrieren kann und zahlreiche Zahlungsmethoden unterstützt werden. Skilling ist außerdem auch reguliert und es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Assets.

Allerdings sind die Kosten für Spreads beim Forex-Handel sehr hoch und es gibt zurzeit nur eine geringe Auswahl an Kryptowährungen.

66% der Privatanleger verlieren Geld beim CFD-Handel. Besuchen Sie skilling.com für den vollständigen Haftungsausschluss.

Alvexo

Alvexo logoNach eigenen Angaben hat Alvexo mittlerweile um die 960.000 Kunden in Europa. Alvexo richtet sich hauptsächlich an Trading Einsteiger und möchte eine positive Handelserfahrung ermöglichen.

Derzeit findet man bei Alvexo rund 500 Handelsinstrumente in den Bereichen  Rohstoffe, Indizes, Devisien, Aktien, und Kryptowährungen. Der Broker finanziert sich nur über Spreads und Swap-Gebühren.

Wie bei vielen anderen Brokern gibt es auch bei Alvexo unterschiedliche Kontotypen. Die Mindesteinzahlung, damit man bei Alvexo traden kann, liegt bei 500 EUR. Es gibt auch viele Einzahlungsmöglichkeiten.

Die Vorteile sind, dass es Kontopläne sowohl für Einsteiger als auch professionelle Trader gibt. Außerdem wird Alvexo von MetaTrader 4 unterstützt.

Der Nachteil ist jedoch die schlechte Übersetzung der deutschen Website sowie dass der Kundenservice nicht immer erreichbar ist.

76,57% der Privatanleger verlieren beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld.

Libertex

libertex logoBei Libertex handelt es sich um einen europäischen Broker. Dort ist der Handel mit gehebelten Derivaten (CFDs) möglich. Libertex ist in Zypern ansässig und sehr aktiv am deutschen Markt, hat aber auch Trading Kunden aus anderen europäischen Ländern.

Libertex bietet außerdem 8 verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten an. Die Mindesteinzahlungshöhe beträgt 100 €. Libertex erhebt außerdem keine Kontoführungsgebühren. Die Handelskommission pro Trade startet bei 0,03 % – darüber finanziert sich der Online Broker.

Ein Vorteil ist, dass die Einzahlungen sehr schnell gehen und auch die mobile Handels-App sehr benutzerfreundlich ist. Man kann außerdem ein Demokonto nutzen.

Allerdings fehlen uns einige technische Indikatoren zur Chartanalyse. Auch gibt es keine Informationen zu grundlegenden Wirtschafts- und Handelsdaten.

74% der Privatanlegerkonten bei diesem Anbieter verlieren beim CFD-Handel Geld.

Wir haben eine Tabelle für Dich vorbereitet mit einem Überblick zu allen Online Brokern:

Optionenhandelplattform Gebühren Zur Plattform
eToro Kaufgebühr: kostenlos
Haltegebühr: kostenlos
Einzahlungsgebühr: kostenlos
Zur Plattform
Capital.com Kaufgebühr: 1%
Haltegebühr: kostenlos
Einzahlungsgebühr: kostenlos
Zur Plattform
Skilling Kaufgebühr: 2,20€
Haltegebühr: kostenlos
Einzahlungsgebühr: kostenlos
Zur Plattform
Alvexo Kaufgebühr: 51,33 €
Haltegebühr: 10€ pro Monat
Einzahlungsgebühr: kostenlos
Zur Plattform
Libertex Kaufgebühr: 0,5% (min. 2 € und max 10 €)
Haltegebühr: kostenlos
Einzahlungsgebühr: kostenlos
Zur Plattform

Bitte bedenken Sie, dass Ihr Kapital einem Risiko unterliegt. Sie sollten nie mehr Geld handeln, als Sie sich leisten können.

7 Wege wie man Optionen handeln kann

Es gibt viele Wege, wie man am Markt der Optionen teilnehmen kann. Wir möchten Dir jetzt sieben Wege vorstellen, damit Du einen ausführlichen Überblick bekommst.

Kauf einer Call-OptionKauf einer Put-OptionHedging Deiner InvestitionShort CallsSpreadsStraddlesStrangle

Kauf einer Call-Option

Hierbei handelt es sich grundsätzlich um die einfachste Strategie für den Optionenhandel. Der Optionenhandel sieht im Falle einer Call-Option den Kauf immer dann vor, wenn Du vermutest, dass der zugrunde liegende Markt steigt.

Wenn Du mit Deiner Prognose richtig liegst, dann steigt die Prämie der Option und Du kannst davon profitieren, indem Du diese Option vor Verfall verkaufst.

Wenn Du allerdings die Option bis zum Verfall hältst und der zugrunde liegende Markt über dem Ausübungspreis der Option liegt, kannst Du von Deinem Kaufrecht Gebrauch machen und so Gewinne erzielen.

Der Kauf der Call-Option ist deshalb so beliebt, weil man eigentlich nur jene Prämie verlieren kann, welche man für die Eröffnung einer Position bezahlt.

Kauf einer Put-Option

Hier würdest Du erwarten, dass der zugrunde liegende Markt sinkt. Wenn Du mit Deiner Prognose richtig liegst, steigt die Prämie der Option infolgedessen und Du kannst davon profitieren, wenn Du die Option vor Verfall verkaufst. Du kannst die Option natürlich auch halten und davon profitieren, wenn der zugrunde liegende Markt unter dem Ausübungspreis der Option liegt.

Auch hier kann man lediglich die Prämie verlieren.

Hedging Deiner Investition

Wenn Du einen Vermögenswert besitzt und diesen gegen eine potenzielle Abwärtsbewegung des Marktes schützen möchtest, kannst Du eine Put-Option für den Vermögenswert kaufen. Dabei spricht man dann von einem verheirateten Put. Wenn der Preis des Vermögens fällt, dann würdest Du mit diesem Put Gewinne erzielen und somit Deinen Verlust begrenzen.

Short Calls

Hier gibt es den sogenannten gedeckten Call und dies ist die einfachste Short-Call-Position. Diese Call-Option verkaufst Du zu einem Vermögenswert, welchen Du gerade besitzt. Wenn der Preis dieses Vermögenswertes den Ausübungspreis Deiner verkauften Option nicht übersteigt, behältst Du die Margin als Gewinn.

Wenn Du jedoch eine Call-Option schreibst, obwohl Du den Vermögenswert nicht besitzt, spricht man von einem ungedeckten oder nackten Call.

Spreads

Diese Spreads entstehen, wenn Du eine Option gleichzeitig kaufen als auch verkaufen möchtest. Wenn Du mit einem Call-Spread tradest, dann kaufst Du eine Call-Option, während Du eine andere mit einem höheren Ausübungspreis verkaufst. Der maximale Gewinn ist dann die Differenz zwischen den beiden Ausübungspreisen abzüglich der Prämie Netto.

Straddles

Wenn Du einen Straddle platzierst, dann kaufst oder verkaufst Du eine Call- sowie eine Put-Position gleichzeitig am selben Markt und zum gleichen Ausübungspreis. Damit kannst Du Gewinne erzielen, egal ob der Markt sich nach unten oder oben bewegt. Wenn Du also Volatilität am Markt erwartest, ist das eine gute Strategie.

Strangle

Diese Art ist dem Strangle sehr ähnlich. Man kauft allerdings Calls und Puts zu unterschiedlichen Ausübungspreisen.

Die Arten von Optionen

Es gibt 5 verschiedene Arten von Optionen, welche Du als Anleger nutzen kannst.

Zum einen haben wir die Call-Option, wo Du auf steigende Kurse setzt. Zum anderen die Put-Option, wo Du auf fallende Kurse setzt.

Dann gibt es außerdem die Long-Option – hier entscheidest Du Dich für den Kauf einer Option. Des Weiteren gibt es noch die Short-Option, wo Du das Recht erwirbst, die Option zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen festgelegten Wert zu verkaufen.

Die letzte Möglichkeit ist die Binäre Option. Hier setzen Anleger auf fallende oder steigende Kurse oder Preise. Wenn man als Anleger richtig liegt, dann erhält man den festgelegten Betrag. Liegt man falsch, verfällt die Option.

Für wen eignet sich der Optionenhandel?

TradingGrundsätzlich eignet sich der Optionenhandel natürlich auch für Privatanleger und sogar Anfänger. Warum erklären wir gleich noch.

Wichtig ist aber, dass man auf die verschiedenen Analysen genau eingeht, bevor man einfach so eine Option schreibt.

Auch auf die Volatilität einiger Märkte sollte man nicht vergessen.

Wie kann man als Anfänger in den Optionenhandel einsteigen?

Man muss sich den richtigen Broker aussuchen, damit man überhaupt mit dem Optionenhandel starten kann. Man sollte jedoch niemals auf die Volatilität vergessen sowie auf die verschiedenen Werte.

Wir empfehlen Anfängern immer ein Demokonto.

Welche Broker eignen sich zum Optionen handeln?

Wir empfehlen für das Handeln von Optionen den Anbieter Capital.com. Hier handelt es sich um einen Forex- und CFD Broker, wo man auch Optionen handeln kann. Der Anbieter ist außerdem reguliert und lizenziert.

Man kann außerdem an den Märkten über Differenzkontrakte partizipieren und Capital.com bietet auch ein kostenloses Demokonto an.

Anzahl der Trades
20pro Jahr
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Hebel
1:5
Margenhandel
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Min. Trade
$10
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2000+
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Auszahlungsgebühren
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DAX
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Kosten und Gebühren beim Handeln

Die Kosten und Gebühren beim Optionen handeln unterscheiden sich je nach Markt und Zeit. Also es gibt Unterschiede zwischen täglichen Märkten, wöchentlichen, monatlichen oder jährlichen. Hinzu können außerdem natürlich auch die Übernacht Finanzierungskosten kommen. Diese entfallen bei dem täglichen Optionenhandel.

Vor- und Nachteile

Der Optionenhandel bringt sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich. Wir möchten Dir diese kurz vorstellen:

VorteileDie Vorteile:

  • Reduzierter Kapitalbedarf
  • Der Hebeleffekt
  • Als Käufer hat man nur Rechte
  • Handel in beide Richtungen ist möglich
  • Es gibt kein Emittentenrisiko
NachteileDie Nachteile:

  • Das Verlustrisiko
  • Bündelung des Basiswertes

Welche Handelsstrategien gibt es beim Optionen handeln?

Es gibt einerseits den Optionsschein, andererseits die Optionen.

Die Optionsscheine werden von Banken herausgegeben und an Parkettbörsen sowie direkt an Emittenten verkauft oder eben gekauft.

Der Handel mit Optionen jedoch ist nur auf spezielle Terminbörsen beschränkt, dazu zählt zum Beispiel der EUREX in Europa.

Wo kann man Optionen handeln?

Es gibt Online Broker, welche den Handel mit Optionen ermöglichen, dazu zählt zum Beispiel mittlerweile auch Capital.com.
Früher haben nämlich nur amerikanische Anbieter den Handel mit Optionen ermöglicht, nun geht dies auch über deutsche Anbieter.

Die Terminbörse bei der deutschen und europäischen Option ist EUREX.

Kann man Optionen handeln auch kostenlos ausprobieren?

Optionen handeln ist kostenlos möglich, indem man ein Demokonto verwendet. Solch eines gibt es zum Beispiel auch bei Capital.com.

Hier kannst Du kein echtes Geld verlieren, aber dennoch am Optionshandel teilnehmen und Deine Strategien ausprobieren.

Tipps für Anfänger: Das sollte beachtet werden!

  1. Es gibt Optionen und Optionsscheine
  2. eToro bietet den Optionenhandel zurzeit noch nicht an
  3. Wir empfehlen zurzeit für den Optionenhandel den Anbieter Capital.com
  4. Nutze zunächst ein Demokonto
  5. Probiere verschiedene Strategien aus (auch beim Demokonto)
  6. Beachte die Volatilität einiger Märkte

Fazit zum Optionen handeln

Wir können im Zuge unserer Recherche nicht klar beantworten, für wen der Optionenhandel sich genau eignet. Der Einstieg ist jedoch möglich.

Gehe in Dich und überlege, wie hoch Deine Risikobereitschaft ist. Vergleiche auch verschiedene Online Broker.

Klar ist jedoch, dass der Optionenhandel einige Vorteile mit sich bringt. Man muss außerdem kein allzuhohes Kapital, haben um damit starten zu können.

Wenn man auf den richtigen Markt setzt, kann der Optionenhandel ein gutes passives Einkommen darstellen.

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FAQs

Was ist eine Option?

Man spricht von einem bedingten Termingeschäft. Dieses wird je nach Optionsart als Recht zum Kauf oder Verkauf eines Basiswertes bezeichnet.

Kann man in Deutschland Optionen handeln?

Ja, Anleger können mit Terminbörsen-Kontrakten auch in Deutschland mittlerweile Optionen handeln.

Bei welchem Broker kann man die Optionen handeln?

Wir empfehlen den Online Broker Capital.com. Dieser ist auch reguliert und lizensiert.

Wie funktionieren Optionen?

Man benötigt eine Bank oder einen Broker, welcher Dir den Zugang zur Terminbörse verschafft. Dann platziert er auf der Handelsplattform eine Kaufs- oder Verkaufsorder.

Über Martin Schmitt
Über Martin Schmitt

Martin Schmidt ist ein Autor, Analyst und Investor mit Sitz in Belin, Deutschland. Er ist ein erfahrener Marktanalyst und aktiver Trader, der über 10 Jahre Erfahrung an den Finanzmärkten hat. Er ist spezialisiert auf Daytrading sowie langfristiges Investieren